Antioxidative Wirkung von OPC – Wie Oligomere Proanthocyanide freie Radikale stoppen

Wie schon dargestellt haben OPC mitunter die stärkste antioxidative Wirkung. Das bedeutet, dass sie besonders dazu geeignet sind, freie Radikale im Körper zu neutralisieren (freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die Schäden an Zellen verursachen können und somit zu Krankheiten führen oder beitragen können und den Alterungsprozess beschleunigen) und unkontrollierten Oxidationsvorgängen im Körper grundsätzlich vorzubeugen.

Im Jahr 1985 konnte Professor Masquelier in seiner Forschung beweisen, dass OPC die stärkste antioxidative Wirkung zeigen. Dabei wurden andere Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und andere Biovalvonoide mit den OPC verglichen und Masquelier zeigte:

• OPC wirkt 18,4fach stärker als Vitamin C
• OPC wirkt 50 mal stärker als Vitamin E

Damit hatte Professor Masquelier bewiesen, dass OPC der stärkste natürliche „Freie-Radikale-Fänger“ ist. Im selben Jahr meldete er OPC in dieser Eigenschaft zum Patent in den USA an und 1987 wurde das Patent erteilt.

Die Notwendigkeit von Anti-Oxidation. Ein Beispiel für die zerstörerische Wirkung von „Freien Radikalen“ an Zellmembranen:

  • Beschleunigter Alterungsprozess.

  • Schädigung von Zellmembranen durch freie Radikale (bsp. durch Peroxidation).

  • Nährstoff-Defizit in den Zellen durch Fehlfunktionen in der Zellmembran.

  • „Abfallentsorgung“ aus den Zellen funktioniert nicht richtig.

  • Reproduktion dieser Zelle ist nicht möglich mangels Nährstoffen oder „durch Vergiftung“.

Dieser Vorgang beschleunigt den Alterungsprozess, so dass Personen im Alter von 40 Jahren bereits eine Stoffwechselsituation und Organqualität eines 60jährigen Menschen haben können, wenn zum Beispiel die Ernährung, bzw. der Lifestyle „nicht stimmig sind“.

Hier setzen die OPC-Wirkungen an, die vor allem durch Anti-Oxidation dem Zelltod durch Freie Radikale entgegentreten. Professor Masquelier fand heraus, dass in erster Linie die kurzkettigen Proanthocyanidine wie Katechin und Epikatechin und die dimeren Proanthocyanidine in der Lage sind, die Bildung von Freien Radikalen zu behindern.

Wie bereits erwähnt ist die Kapazität der Anti-Oxidation von OPC im Vergleich zu Vitamin C rund 20 mal so hoch. Doch mindestens genau so gravierend ist die Tatsache, dass die nach dem Masquelier-Verfahren hergestellten OPC in der Lage sind, die Wirkung von Vitamin C also solche um 1000% (!!!) zu steigern.

DAS BEDEUTET, DASS DIE WIRKUNG VON VITAMIN C DURCH DIE SYNERGETISCHE WIRKUNG VON OPC UM DAS 10-FACHE GESTEIGERT WIRD!

Das ist eine Sensation, die ihresgleichen sucht. Im Klartext bedeutet es, dass man durch die Nährstoff-Synergie von Vitamin C mit OPC schon mit einer Menge von 50 mg Vitamin C in Kombination mit ca. 100 mg OPC die Wirkung von 500 mg Vitamin C erzielt. Geht man in den Bereich orthomolekularer Nährstoff-Gaben, ist es sogar üblich täglich mit bis zu 1000 mg Vitamin C zu supplementieren. Dort läge im Nährstoff-Synergie-Komplex mit OPC die Anti-Oxidation – Wirkung von 10.000 mg Vitamin C vor.

HEILUNGSPROZESSE LAUFEN GRUNDSÄTZLICH BESSER AB, WENN DER ORGANISMUS NICHT NOCH MASSIV MIT FREIEN RADIKALEN BELASTET IST. DARUM PROFITIEREN SIE BEI ALLEN KRANKHEITEN VON DER SUPPLEMENTIERUNG MIT OPC IN KOMBINATION MIT VITAMIN C (bei der Einnahme von Chemotherapeutika bitte zuerst den Arzt befragen).

Achten Sie also darauf, dass OPC in der Kombination mit Vitamin C (im Idealfall natürliches Vitamin C) verabreicht wird, wenn es darum geht, eine maximal mögliche Anti-Oxidation zu erzielen. Dabei ist es wichtig, auf die Qualität des OPC Wert zu legen – verwenden Sie nur Produkte, die auf Basis der von Professor Masquelier entwickelten Herstellungsverfahren produziert wurden. Wenn die Produktion unter GMP (Good Manufacturing Practice) – Bedingungen erfolgte ist dies ein weiteres Qualitäts-Indiz für einen Hersteller, der keine finanziellen Mühen scheut,. um seinen Kunden das hochwertigste an OPC -  Nahrungsergänzungen zur Verfügung zu stellen, was zur Zeit möglich ist.

Quellen

Sen CK, et al. Oxygen, oxidants, and antioxidants in wound healing: an emerging paradigm. Ann N Y Acad Sci 2002; 957: 239–49


Khanna S, et al. Dermal wound healing properties of redox-active grape seed proantho- cyanidins. Free Radic Biol Med 2002; 33(8): 1089–96

Holzhauer P et al. Prophylaxe der Chemotherapie-assoziierten oralen Mukositis

Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2015; 47: 36–40

Condensed tannins scavenge active oxygen radicals (Kondensierte Tannine fangen aktive Sauerstoffradikale), Uchida, Shinji, Edamastu, Rei, et.al. Med. Sci., Res., 15:831-2 (1980)

„Plant extract with a proanthocyanadins content as therapeutic agent having radical scavenging effect and use thereof (Pflanzenextrakt mit Gehalt an Proanthocyanadinen als therapeutischer Wirkstoff, der freie Radikale unschädlich macht und dessen Verwendung), United States Patent Nr. 4.698.360 (6. Oktober 1987)“

Dr. Walter Brohmüller Scholte, Gabriele Simon & Helmut Achterath. „OPC das Super-Antioxidans.“