Wirkung OPC - Augentrockenheit

 

Kann OPC auch bei Augentrockenheit helfen? Augentrockenheit ist gerade heute ein großes Problem, weil viel Zeit vor Bildschirmen verbracht wird und immer mehr Räume klimatisiert sind. Durch konzentriertes Arbeiten vor Monitoren oder pausenloses Fernsehen kann das Auge stark überlastet werden, was unter Umständen auch zu Augentrockenheit führen kann (das hängt natürlich auch mit Faktoren wie Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Vitalstoffversorgung zusammen). Ein Grund für diese Art der Augentrockenheit kann darin liegen, dass die Häufigkeit des Blinzelns sinkt und dadurch das Augenlid die Tränenflüssigkeit nicht mehr so häufig auf der Augenoberfläche verteilt.

Die Auswirkung von klimatisierter Raumluft auf die Augentrockenheit ist ganz anders. Durch Klimaanlagen wird ja bekanntermaßen die Raumluft unnatürlich trocken. Dabei sinkt die die Luftfeuchtigkeit je nach Stärke und Dauer der Klimatisierung extrem ab. In diesem Umfeld nimmt die Raumluft regelrecht wie ein trockener Schwamm Feuchtigkeit aus der Umgebung auf – darunter fallen Gegenstände und natürlich auch biologische Körper. Sowohl Menschen, Tiere als auch Pflanzen leiden deswegen unter Klimatisierung. Augentrockenheit ist in diesem Fall also ein „Verdunstungsproblem“.

Was die wenigsten jedoch wissen ist, dass durch Überlastung und Klimaanlagen-Luft unter Umständen eine Beeinträchtigung der Tränendrüsen bis hin zur Entzündung erfolgen kann. Das wiederum führt dazu, dass zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. In diesem Fall resultiert die Augentrockenheit aus einer Entzündung, die bekanntermaßen mit OPC hervorragen behandelt werden kann.

Ist man obigen Bedingungen ständig ausgesetzt, kann OPC auch dabei helfen, einer chronischen Augentrockenheit (durch eben genannte Entzündung der Tränendrüsen) vorzubeugen.

Neben diesen genannten Ursachen für Augentrockenheit kann auch eine mangelhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit dazu führen, dass der Tränenfilm auf dem Auge zu schnell verdunstet. Das liegt daran, dass die Tränenflüssigkeit auch aus Lipiden besteht, also Fetten, die dafür verantwortlich sind, dass die wässrigen Tränenflüssigkeits-Bestandteile lange genug auf der Augenoberfläche erhalten bleiben. Durch oxidative Vorgänge / freie Radikale können diese Lipide geschädigt werden und damit die „Feuchthalte-Eigenschaften“ der Tränenflüssigkeit negativ beeinflussen. Durch OPC können freie Radikale aktiv bekämpft und oxidative Schäden verhindert werden.

Dazu empfehle ich eine tägliche Versorgung mit OPC in Höhe von mindestens 1 mg pro Kg Körpergewicht. Liegt eine akute oder chronische Entzündung bereits vor, können Sie so lange mit 2-3 mg OPC pro Kg Körpergewicht behandeln, bis eine Besserung der Augentrockenheit eingetreten ist. Dann können Sie zu genannter Erhaltungsdosis von 1mg/kg/Tag runterdosieren.

Quellen

Ernst-Albert Meyer, PTA-Forum Pharmazeutische Zeitung, Artikel: Das trockene Auge – die Lipidschicht wird geschädigt. Pta-forum.de

Inflammation and Nutrition, Anon. Medical Nutrition, 42-5 (1989)

Olenik, A., et al., „Effectiveness and tolerability of dietary supplementation with a combination of omega-3 polyunsaturated fatty acids and antioxidants in the treatment of dry eye symptoms: results of a prospective study“, Clinical Ophthalmology, 2014, Volume 8, Pages 169-176