Wirkung OPC - Blutwerte

 Die Blutwerte eines Menschen geben bekannter maßen Rückschluss auf den Gesundheitszustand. Aus diesem Grund gehören die Blutwerte auch zu den häufigsten Diagnosegrundlagen eines Arztes. Dabei darf man natürlich nicht außer Acht lassen, dass jeder Mensch seinen eigenen Stoffwechsel hat und auch die Blutwerte unter individuellen Aspekten betrachtet werden sollten. Nichts desto trotz gibt es Normwerte und Grenzwerte, die es dem Arzt ermöglichen in bestimmte Richtungen weiter zu untersuchen, um beispielsweise die Ursache von Krankheitssymptomen leichter ausfindig zu machen. So kann man die Blutwerte als Koordinaten auf der „Gesundheits-Landkarte“ betrachten, die es dem Arzt ermöglichen, das „erkrankte Gebiet“ besser einzugrenzen, um dort den idealen Weg zur Heilung dieses Gebiets zu finden.

 OPC können dabei helfen, bestimmte aus dem Ruder gelaufene Blutwerte wieder in den Normbereich zu bringen. Dabei liegt der große Vorteil der OPC darin begründet, dass diese nicht nur symptomatische Abhilfe schaffen, sondern die Ursachen der verschobenen Blutwerte sozusagen an der kranken Wurzel packen.

 Die beiden „klassischen“ Blutwerte, die mit OPC entsprechend „behandelt“ werden können sind zum einen die Blutzuckerwerte und zum anderen die Blutfettwerte. Beim Blutzucker ist es so, dass Studien zufolge OPC in der Lage ist, die Insulinsekretion so zu modulieren, dass nur dann die Insulinausschüttung gesteigert wird, wenn auch tatsächlich Nahrung aufgenommen wird. Bei den Blutfettwerten ist laut Studien mit den OPC aus Pinienrindenextrakt eine Steigerung der HDL-Werte erzielt worden, während sich die LDL-Blutwerte reduzierten.

 Ein immer wichtigerer Aspekt bei der Behandlung von Krankheiten ist die Darmgesundheit und auch da gibt es Blutwerte, die bei gut ausgebildeten Ärzten herangezogen werden, um Rückschlüsse auf die, bzw. aus den  Reaktionen des Körpers zu ziehen. Der Blutwert, der vor allem bei allergischen Reaktionen angeschaut wird, ist der Calprotectin-Wert. Dieser Blutwert lässt Rückschlüsse auf die Darmdichtigkeit zu – je höher der Calprotectin – Blutwert ist, desto größer die Gefahr für das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom (Undichter Darm).

Insgesamt hilft OPC dabei, die Blutwerte wieder in den Norm-Bereich zu bringen, indem es als stärkstes bekanntes Antioxidans besser als jeder andere Nährstoff dabei hilft, die Freien Radikale zu eliminieren. Da Freie Radikale oft die Ursache für eine Verschiebung der Blutwerte sind, indem sie die Stoffwechselvorgänge negativ beeinflussen kann eine dauerhafte Reduzierung dieser „Aggressoren“ alleine schon dazu beitragen, dass durch OPC eine Verbesserung der Blutwerte eintritt.

Mit einer Dauersupplementierung von 1-2 mg OPC (bei extremen Abweichungen kann man auchauf 2-3 mg steigern)/ Kg Körpergewicht / Tag kann man eine Optimierung der Blutwerte hervorragend unterstützen. Natürlich empfehle ich nicht, dass OPC alleine genommen werden sollte. Bei aus dem Ruder gelaufenen Blutwerten wird Ihr Arzt die notwendigen therapeutischen Maßnahmen ergreifen, um Ihnen zu helfen.

Quellen:

Chronic administration of dietary grape seed extract increases colonic expression of gut tight junction protein occludin and reduces fecal calprotectin: a secondary analysis of healthy Wistar Furth rats; By Goodrich, Katheryn M.; Fundaro, Gabrielle; Griffin, Laura E.; Grant, Ar'Quette; Hulver, Matthew W.; Ponder, Monica A.; Neilson, Andrew P.

From Nutrition Research (New York, NY, United States) (2012), 32(10), 787-794. Language: English, Database: CAPLUS, DOI:10.1016/j.nutres.2012.09.004

Grape Seed-Derived Procyanidins Decrease Dipeptidyl-peptidase 4 Activity and Expression

Noemi Gonzaĺez-Abuín, Neus Martínez-Micaelo, Mayte Blay, Gerard Pujadas, Santiago Garcia-Vallve,́ Montserrat Pinent, and Anna Ardev́ol; Departament de Bioquímica i Biotecnologia, Universitat Rovira i Virgili, Tarragona, Spain

 Chiva-Blanch G., et al.; „Effects of Red wine polyphenols and alcohol on glucose metabolism an the lipid profile: a randomized clinical trial“; Clinical Nutrition Volume 32, Issue 2 , Pages 200-206, April 2013