Wirkung OPC - Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen gehören zu den Hauptursachen für schwerwiegende Folgeerkrankungen. Dabei sind es 3 Faktoren, die im Normalfall zu Durchblutungsstörungen führen:

·        - Schwache Pumpleistung des Herzens

·        - Ungünstige Bluteigenschaften (zb hohe Viskosität)

·        - Gestörte Gefäßfunktionen (Gefäßverengung, Gefäßdurchlässigkeit, Gefäßelastizität)

Vor allem in den Industrienationen sind Durchblutungsstörungen „an der Tagesordnung“, was die Gesundheitssituation der wohlgenährten Bevölkerung betrifft. So ist es kein Wunder, dass die Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nummer eins in Folge von Durchblutungsstörungen vor allem dem westlichen Gesundheitswesen und natürlich den betroffenen Personen zu schaffen machen.

Aber nicht nur das Herz-Kreislauf-System ist von Durchblutungsstörungen betroffen, sondern jedes Organ, das auf eine optimale Blutversorgung mit Sauerstoff, Nährstoffen, Co-Nährstoffen und wichtigen „Helferzellen“ angewiesen ist. So ist es nur logisch, dass Durchblutungsstörungen auch zu vielen Problemen führen, die oft nur symptomatisch behandelt werden.

Durchblutungsstörungen haben negative Auswirkungen auf:

·        - Haut, Haare, Nägel

·        - Herz-Kreislauf-System

·        - Verdauungssystem

·        - Nervensystem und Gehirnleistung

·        - Knochen und Gelenke

·        - Atmung

Wenn also Durchblutungsstörungen im Körper vermieden oder behoben werden, können in der Folge schon sehr viele Symptome abklingen. Wenn man genetische Dispositionen für Durchblutungsstörungen ausgeschlossen hat, ist es vor allem der moderne Lifestyle, der seinen Teil zu dieser „Volkskrankheit“ beiträgt.

·        Mangelnde Bewegung kann zu Durchblutungsstörungen führen.

·        Schlechte Ernährung kann zu Durchblutungsstörungen führen.

·        Ungesunde Angewohnheiten können zu Durchblutungsstörungen führen.

 Da ist es gut zu wissen, dass OPC – die oligomeren Proanthocyanidine, welche aus Weintraubenkernen und Pinienrinde extrahiert werden – vor allem bei Durchblutungsstörungen mit großem Erfolg eingesetzt werden können. Dass liegt zum einen daran, dass OPC in vielfältiger Weise bei der Gefäßregeneration ihren Dienst tun und auf der anderen Seite die Viskosität des Blutes positiv beeinflussen. Darüber hinaus wirkt OPC (als das stärkste Antioxidans) als optimaler Fänger für die sogenannten Freien Radikale (schädliche Sauerstoffverbindungen). Diese spielen bei Durchblutungsstörungen auch oft eine große Rolle und schädigen massiv gesundes Gewebe.

Die menschlichen Gefäße bestehen zu einem großen Teil aus kollagenem Gewebe / Elastin, die auch durch freie Radikale und andere „Schädlinge“ angegriffen werden. Man denke dabei nur einmal an die durch Zecken übertragenen Borrelien, die sich durch die feinen Wände der Kapillaren unserer Gefäße hindurcharbeiten und in den Zwischenwänden der Gefäße für Entzündungen sorgen.

In der jahrzehntelangen Forschung von Professor Masquelier, der die OPC-Herstellung erfunden hat, zeigte sich in vielen Studien, dass ganz spezielle Teile der OPC die Bruchstücke im Kollagen wieder reparieren und somit das Gewebe erneuert wird.

èO--> OPC stellt bei Durchblutungsstörungen die Stabilität und Elastizität der betroffenen kollagenen Gewebe wieder her.

Das bedeutet, dass bei Durchblutungsstörungen, die durch Brüchigkeit oder Stabilitätsverlust der Gefäße entstanden waren mit Hilfe der OPC eine ursächliche Instandsetzung erfolgen kann. Da wundert es einen nicht, dass im Heimatland des OPC-Erfinders Frankreich dieser hervorragend wirkende Naturstoff als Medikament für Durchblutungsstörungen zugelassen ist und schon seit Jahrzehnten zur Behandlung auch in Krankenhäusern zum Einsatz kommt.

Bei Durchblutungsstörungen wirken OPC ganz besonders:

  • OPC reparieren angegriffenes Kollagen, aus denen die Gefäße bestehen.

  • OPC bekämpfen als Antioxidans die Gefäßfeinde (Freie Radikale).

  • OPC verringern die Viskosität und verbessern so den Blutfluss.

  • OPC beugen Thrombosen vor.

  • OPC helfen ganz aktiv dabei, Ablagerungen in den Gefäßen zu beseitigen
    .
  • OPC stellen die Stabilität und gleichzeitig die Elastizität von Gefäßen wieder her.

  • OPC wirken Gefäßentzündungen entgegen.

Wer also sein Gefäß-System „erneuern“ möchte und eventuell schon vorhandene Durchblutungsstörungen bekämpfen will, sollte auf jeden Fall OPC einnehmen. Ganz besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass OPC synergetisch zusammen mit Vitamin C wirkt, welches ja bekanntermaßen für den Kollagen-Aufbau im Körper unerlässlich ist. Es ist nachgewiesen, dass OPC die Wirkung von Vitamin C um 1000% steigert, also um das 10-fache. Das ist eine Sensation und sollte alleine schon Grund genug für den Einsatz von OPC bei Durchblutungsstörungen sein, weil ja Vitamin C auch als Antioxidans hervorragend wirkt.

Nehmen Sie täglich 1-2 mg OPC pro Kilogramm Körpergewicht, um Durchblutungsstörungen vorzubeugen (zusammen mit mindestens ca. 80 mg Vitamin C, um den Nährstoff-Synergie – Effekt der beiden Nährstoffe voll auszunutzen).

Sollten Sie bereits an Durchblutungsstörungen leiden, empfehle ich Ihnen Rücksprache mit Ihrem Arzt zu halten, bevor Sie eine erhöhte Dosierung von 2-4 mg OPC pro Kilogramm Körpergewicht / Tag zu sich nehmen. Da OPC auch die Viskosität des Blutes verbessern, sollte der Arzt die Einnahme mit überwachen, falls bereits Medikamente zur Blutverdünnung eingenommen werden. Eventuell kann das Medikament reduziert werden, was allerdings nur Ihr Arzt genau feststellen kann.

Quellen:

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